Audiovisuelles Konzert für eine Sängerin, VocalFlashmob, live Video und live Elektronik

Mit DAS RAUNEN DER DINGE eröffnet die Sängerin / Klangkünstlerin Franziska Baumann zusammen mit der Berliner Medienkünstlerin und dem ICST Zürich eine audiovisuelle Konzertperformance, welche im ehemaligen Hochregallager der Swisscom zur Aufführung gelangt. Hohe Säulen, tiefe Katakombe, monumental wie eine altägyptische Grabstätte. Allein des spektakulären Raums wegen lohnt sich der Besuch.
Ausgangspunkt dieser Produktion ist die metaphorische Bedeutung der Unhörbarkeit und Unsichtbarkeit von alten,an verschiedenen Ecken und Orten versteckten
Geschichten der Stadt Bern.

 

 

Die Stimmen eines ad hoc gebildeten Flashmob-Ensemble holen Verschüttetes und Vergessenes aus tieferen Schichten, reisen zeitlich zurück, verführen die alte kulturfeindliche Zeit der Reformation mittels Renaissance-Fragmenten und inszenieren Stimmchoreografien vor Ort.
Das städtische Raunen und Rauschen bringen sie ins zweite Soussol, wo die Geschichten als grossformatige Videoprojektionen an den Säulen erscheinen. Die Sängerin bewegt sich als Archivarin durch die fiktiven Regale des ehemaligen Hochregallagers und zieht mittels live Elektronik «das Raunen der Dinge» ans Licht. Es entsteht ein Rundumerlebnis, eine audiovisuelle Konzertperformance, eine «Rauschoper mit dramatischen und minimalistischen Momenten, die das Thema Raunen mit ‹StimmOrchestrierung› in-situ inszeniert.»

 

Franziska Baumann Bern, Konzept, Komposition, Stimme, Live Elektronik
Claudia Brieske, Berlin  Berlin, Kamera, visuell-szenische Umsetzung, Videoprojektion
Johannes Schütt ICST Zürich, Klangregie
Stimmenflashmob / VocalCargoCollective, Chloé Bieri, Franziska Bruecker, Valentin Dreifuss, Ilmars Stern, Lara Süss
Angela Bürger Bern, szenische Begleitung, Dramaturgie
Peter Luginbühl Bern, Licht- und Audio-Technik
Dierk Harte, Mayfield Property, Bern, Begleitung vor Ort
Georgina Casparis, hochhaus.be, Bern, Koordination vor Ort
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